Agnihotra

Was ist Agnihotra?

Agnihotra ist die grundlegende Homa – Feuertechnik, die auf dem Biorhythmus von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang beruht. Diese Technik ist bereits in den in den alten vedischen Wissenschaften zu finden. In den Veden wird der, für die Reinigung der Atmosphäre, zentrale Gedanke beschrieben: HEILE DIE ATMOSPHÄRE UND DIE ATMOSPHÄRE HEILT DICH!

Mit Atmosphäre ist hier nicht nur die Lufthülle um den Planeten gemeint, sondern auch die feinstoffliche Atmosphäre, welche im besonderen Maße unsere Stimmung und unser Handeln beeinflusst. Ein positives Denken und Handeln wird damit sehr erleichtert. Praktiziert man Agnihotra geschieht eine sehr starke Reinigung sowohl auf der feinstofflichen Ebene wie auch im physikalisch messbaren Bereich. Wissenschaftliche Studien ergaben, dass in der unmittelbaren Umgebung von Agnihotra pathogene Keime bis zu über 90% reduziert werden. Agnihotra wurde von Shree Gajanan Maharaj wiederbelebt und für die heutige Zeit vereinfacht und angepasst. AGNIHOTRA ist also für jeden Interessierten leicht durchzuführen.

Beim Agnihotra werden zu Sonnenaufgang und Sonnenuntergang vorgegebene Zutaten in einem pyramidenförmigen Gefäß verbrannt. Es werden dabei Mantras (Sanskrit: मन्त्र, mantra m. ‚Spruch, Lied, Hymne‘  – bezeichnet eine heilige Silbe, ein heiliges Wort oder einen heiligen Vers)gesungen, welche exakt auf die Schwingungsverhältnisse von Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang abgestimmt sind. Die beim Agnihotra entstehenden heilsamen Energien werden in die Atmosphäre geleitet und sind ebenfalls in der verbleibenden Asche enthalten. Die hoch energetische Asche wird äußerst erfolgreich als biologischer Dünger in der Landwirtschaft und im eigenen Garten eingesetzt.

AGNIHOTRA-ZUTATEN

Für den Verbrennungsvorgang wird ein pyramidenförmiges Kupfergefäß von vorgeschriebener Größe benötigt. Das Gefäß hat mathematisch bedeutungsvolle Abstufungen, welche für die Wirkungen von Agnihotra maßgeblich sind. Kupfer als Material hat unter anderem energieleitende und bakteriostatische Eigenschaften. Die Pyramidenform und das Kupfer wirken beim Verbrennen der erforderlichen Bestandteile wie eine Art Generator für negative Ionen, die harmonisierend auf die Umgebung wirken und auch einen positiven Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden haben.

Zum Verbrennen wird getrockneter Kuhdung verwendet. Was für uns seltsam erscheinen mag, war früher auch bei uns eine gängige Praxis: Kuhdung wurde als wirksames Heilmittel gegen vielerlei Krankheiten eingesetzt. Kuhdung enthält unter anderem einen dem Penicillin ähnlichen Stoff, der desinfizierend wirkt.

Als weitere Zutaten werden Ghee (Butterschmalz) und Vollkornreis benötigt. Ghee gilt im Ayurveda beinahe als Wundermittel, u. a. wirkt es reinigend und Lebensenergie erhöhend.Die Verwendung von Ghee, bei der Homa-Feuertechnik ist eine Grundvoraussetzung, die in den Veden immer wieder deutlich hervorgehoben wird. Reis, „das Korn des Lebens“, gilt als Sinnbild der Reinheit und Fülle. Für Agnihotra sollten nur ganze Körner von ungeschältem Vollkornreis verwendet werden. Bei gebrochenen Reiskörnern bleibt vielleicht die chemische Analyse dieselbe – die feinenergetische Struktur ist jedoch unterbrochen. Reis hat  einen ausgleichenden Yin- und Yang Effekt. Beim Verbrennungsvorgang werden viele ätherische Öle frei und chemische- Reaktionen für die Heilung der Atmosphäre und Umgebung in Gang gesetzt.

Die Zutaten für das Agnihotra sind in ihren Eigenschaften stark reinigend, ausgleichend  und/oder im Kräftespiel neutral. Die Zeiten, zu denen Agnihotra durchgeführt wird, sind in gewisser Weise ebenfalls „neutral“. Es ist nicht Tag und nicht Nacht, denn es handelt sich exakt um Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Sonne und Erdradius befinden sich dann in einem 90º-Winkel, wodurch eine gewaltige Flut feinstofflicher Energien auf diesen Bereich gelangt. Während das Feuer in der Kupferpyramide brennt, wird ein genau vorgegebenes Mantra gesungen. Die hohe Energie des Mantras verstärkt den Vorgang und wird in der entstehenden Asche gespeichert.

EXAKTE AGNIHOTRA ZEITEN

Die Zeiten, zu denen Agnihotra durchgeführt wird, sind genau festgelegt. Es handelt sich um Sonnenaufgang und Sonnenuntergang am jeweiligen Ort. Zu diesen Zeiten ist in der Natur eine besondere Ruhe festzustellen, die wohltuend auf unser Gemüt wirkt. Zu Sonnenaufgang und Sonnenuntergang befinden sich Sonne und Erdradius in einem 90º-Winkel, wodurch feinstoffliche Energien auf diesen Bereich gelangen.

In den vedischen Schriften wird dies wie folgt beschrieben:
Bei Sonnenaufgang gelangen die vielen von der Sonne abgestrahlten Elektrizitäten, Äther und noch feinstofflichere Energien zur Erde und erzeugen einen Fluteffekt an den Koordinatenpunkten, an denen die Sonne aufgeht. Die Flut von lebenserhaltenden Energien (Prana) belebt und reinigt alles, was sich auf ihrem Weg befindet, und bewirkt, dass alles Leben jubiliert. Während des Sonnenaufgangs kann dies als Musik gehört werden. Das Mantra des Agnihotras zu Sonnenaufgang ist die Essenz dieser Musik.Bei Sonnenuntergang geschieht Ähnliches, nur ziehen sich nun die Energien zurück.

Um die exakten Agnihotra-Zeiten für Ihren Wohnort zu ermitteln, benötigen Sie eine Zeitentabelle. Die Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangszeiten aus Zeitungen, Kalendern usw. sind nicht geeignet, weil hier die Zeiten anders definiert werden. Für Agnihotra sollte das Sonnenzentrum an der Horizontlinie stehen, optische Effekte wie Refraktion gehen dabei nicht in die Berechnung mit ein. Dies ist bei den speziellen Agnihotra-Zeiten-Programmen gegeben. Die exakten Zeiten können Sie auf der Seite vom HOMA- Hof Heiligenberg für den jeweiligen Ort downloaden.
>>Hier gehts zur HOMA-Hof-Website

MANTRA

Die zu Sonnenaufgang und Sonnenuntergang gesungenen Sanskrit-Mantras stehen in Resonanz mit dem Biorhythmus. Die gesungenen Laute aktivieren spezielle Schwingungen, die eine bestimmte heilsame Atmosphäre schaffen und das menschliche Gemüt positiv beeinflussen. Durch Mantras  kann alles aktiviert und positiv verändert werden. Jedes Ding und jeder Sachverhalt hat ein bestimmtes Klang-Schwingungsmuster. Sanskrit gilt als vollkommene Sprache, weil dort die Aussprache eines jeden Wortes genau identisch ist mit dessen kosmischem Klang-Schwingungsmuster. Der Wortinhalt ist identisch mit dem Wortklang. Wenn Mantras in Verbindung mit Feuertechniken gesungen werden, dann sind die Schwingungen der Mantras in der Asche eingeschlossen und diese ist als Träger dieser Schwingungen noch wirkungsvoller für die verschiedensten Anwendungen im Bereich der Medizin, der Garten-, Land- und Forstwirtschaft.

Abendmantra:
„Agnaye svaha, agnaye idam na mama;
prajapataye svaha, prajapataye idam na mama“

Morgenmantra:
„Suryaye svaha, suryaye idam na mama;
prajapataye svaha, prajapataye idam na mama“

Auch wenn Ihnen die Worte zunächst ungewohnt erscheinen mögen, so ist es doch wichtig, diese so exakt wie möglich zu singen. Sie brauchen keine Sorgen zu haben, damit unseren Kulturkreis verlassen zu müssen. Sanskrit hat mit den indischen Sprachen ähnlich viel zu tun wie Latein mit Deutsch. Wörter, die im Sanskrit ihren Ursprung haben, finden sich weltweit in den verschiedensten Sprachen. Manche empfinden es als wichtig, den Inhalt eines Mantras zu kennen. Mantras zu übersetzen ist sehr schwierig, denn zu den alt-vedischen Zeiten, zu denen die meisten Mantras entstanden sind, wurden Gott, seine Schöpfung und die Schöpfungsgesetze nicht als etwas Getrenntes angesehen. Dadurch drückt jedes Wort eine Fülle von Informationen aus. So wird z. B. mit „Agni“ das ersterschaffene höchste Licht bezeichnet, gleichzeitig auch das Feuer, dann dessen Widerspiegelung im Menschen als Verdauungsfeuer, seelisch als das Feuer der Liebe usw. Das Wort Agnihotra kann man folglich mit „Feueropfer“ übersetzen, genauso gut aber auch als „Hingabe an das höchste Licht“. Der Kerninhalt der Agnihotra-Mantras lautet in seiner Bedeutung: „Licht hinter dem Licht, ich gebe Dir alles. Dein Wille geschehe.“ Um das Lernen der Mantras zu erleichtern, ist im Verlag Horst Heigl eine CD „Agnihotra- und Yagna-Mantras“ erschienen. Auf dieser CD werden die Mantras langsam und wiederholt gesungen – ideal zum Üben. Übersetzungen und Erläuterungen der Agnihotra-Mantras finden Sie im Buch Agnihotra (erschienen im Verlag Horst Heigl). Erhältlich bei La Rosa in St. Valentin www.la-rosa.at

AGNIHOTRA DURCHFÜHRUNG

Die folgende Anleitung dient Ihnen als Hilfe zur korrekten Durchführung von Agnihotra. Agnihotra ist einfach zu erlernen und dauert nur etwa 10- 15 Minuten. Für das Agnihotra werden in einem pyramidenförmigen Kupfergefäß getrockneter Kuhdung und Ghee verbrannt. Genau zu Sonnenaufgang und/oder Sonnenuntergang wird Reis mit Butterschmalz in die Flamme gegeben und dabei eine Wort-Klang-Kombination (Mantra) gesungen, welche exakt auf die Schwingungsverhältnisse zu diesen Zeiten abgestimmt ist.
Dieses Ritual dient dem Wohl der Umgebung, der gesamten Erde und auch Ihrem eigenen Wohlbefinden. Bei unseren Feuerkreisen, Workshops und Vorträgen können Sie diese Feuertechnik erlernen und bei Bedarf die dazugehörigen Materialien günstig erwerben. Erhältlich bei La Rosa St. Valentin, www.la-rosa.at

Buchempfehlung: Nähere Erläuterungen zu den einzelnen Zutaten und Beschreibungen, wie sie zu erhalten sind, finden Sie unter den entsprechenden Stichworten auf dieser Internetseite. Unter Homa wird auf die Wirkungsweise von Agnihotra eingegangen. Siehe auch Buch „Agnihotra – Ursprung, Praxis und Anwendungen“ von Horst und Birgitt Heigl. www.heigl-verlag.de

AGNIHOTRA Ritual

Die folgende Anleitung dient Ihnen als Hilfe zur korrekten Durchführung von Agnihotra. Agnihotra ist einfach zu erlernen und dauert nur etwa 10- 15 Minuten. Für das Agnihotra werden in einem pyramidenförmigen Kupfergefäß getrockneter Kuhdung und Ghee verbrannt. Genau zu Sonnenaufgang und/oder Sonnenuntergang wird Reis mit Butterschmalz in die Flamme gegeben und dabei eine Wort-Klang-Kombination (Mantra) gesungen, welche exakt auf die Schwingungsverhältnisse zu diesen Zeiten abgestimmt ist.
Dieses Ritual dient dem Wohl der Umgebung, der gesamten Erde und auch Ihrem eigenen Wohlbefinden. Bei unseren Feuerkreisen, Workshops und Vorträgen können Sie diese Feuertechnik erlernen und bei Bedarf die dazugehörigen Materialien günstig erwerben. Erhältlich bei La Rosa St. Valentin, www.la-rosa.at

Buchempfehlung: Nähere Erläuterungen zu den einzelnen Zutaten und Beschreibungen, wie sie zu erhalten sind, finden Sie unter den entsprechenden Stichworten auf dieser Internetseite. Unter Homa wird auf die Wirkungsweise von Agnihotra eingegangen. Siehe auch Buch „Agnihotra – Ursprung, Praxis und Anwendungen“ von Horst und Birgitt Heigl. www.heigl-verlag.de